Warum wir uns einen guten Rutsch wünschen

Einen guten Rutsch wünscht man sich nur im deutschsprachigen Raum – verbunden mit guten Wünschen für das neue Jahr. Aber woher kommt diese Redensart?

Guten Rutsch - mit ohne Kacke am Schuh
Guten Rutsch in Berlin – auch bei ohne Eis.

Der Jahreswechsel geht auf Papst Silvester I. zurück, einem frommen Mann, der vor knapp 1700 Jahren lebte und am 31. Dezember 335 starb. Nach katholischem Brauch wurde dieses Datum zu seinem Gedenktag. Heute ist Silvester der Schutzheilige für Haustiere und für ein gutes neues Jahr.

“Gut Rosch” kommt aus dem Jiddischen

Ganz klimaneutral wünscht man sich hierzulande am Silvester-Tag einen guten Rutsch, was weder mit schliddern oder rutschen zu tun hat. Der Ursprung dürfte im Jiddischen – der Sprache der osteuropäischen Juden – zu finden sein, da das dortige Neujahrsfest auf Hebräisch “Rosch ha-Schana” heißt. Der jiddische Gruß “Gut Rosch” bedeutet “guter Anfang” oder “guter Start”.

Leute, die damals kein Jiddisch verstanden, haben das aufgeschnappt und aus dem “Rosch” einen “Rutsch” gemacht. Hierfür gibt es übrigens auch noch andere Beispiele wie “Hals- und Beinbruch”, was eigentlich mal “hazloche und broche” hieß – es bedeutet “Glück und Segen”.

Und genau mit diesem für Berlin so herzerwärmenden dahingesappelten “Juten Rutsch!” wünschen wir allen Berliner*innen das Beste für das Neue Jahr!

Unsere Bewertung
Leserbewertung
[Total: 2 Average: 10]
%d Bloggern gefällt das:

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen